Die Geschichte der Landgraf-Karl-Apotheke

Die Landgraf-Karl-Apotheke wurde 1989 als "einsame Insel" inmitten von Baustellen gegründet. Der hintere Teil des City-Centers und das neue Anthroposophische Zentrum waren noch im Bau, ebenfalls der gesamte Intercitybahnhof und der Bahnhofsvorplatz. Alle Straßenbahnschienen im Bereich Landgraf-Karl-Str. / Wilhelmshöher Allee wurden neu verlegt. Die ehemalige Tankstelle war hier eben erst weggerissen worden. Die "Schlossresidenz" mit der Deutschen Bank war gerade fertig gestellt worden, und mit dem Umbau des Meudtschen Hauses zum Atrium war noch nicht begonnen worden. Die neue Verbindungsstraße zwischen der Druseltalstraße und der Teichstraße, die Wilhelmshöhe mit Kirchditmold verbindet, existierte noch nicht.

Diese Bauvorhaben führten dazu, dass die Apotheke, die anfangs nur aus einem Team von zwei Mitarbeitern bestand, große Schwierigkeiten zu überwinden hatte. Die Lage konsolidierte sich, als 1991/92 der Bahnhof und das City-Center sowie die Bahnhofsanschlussbebauung fertig gestellt wurden. Der Stadtteil erweiterte sich nun zu einem für Kassel bedeutenden Geschäftszentrum. Diese Entwicklung wurde von der Apotheke nachvollzogen, wie anhand der Mitarbeiter/innenfotos aus dieser Zeit ersichtlich ist.

1999 wurde das Landgraf-Karl-Gesundheits-Center gegenüber der Apotheke gegründet. Dabei wurde Apotheke grundlegend umgebaut und die leicht ansteigende Schräge zum City-Center-Passageneingangs in beiden Verkaufsräume hineingezogen, um alle Stufen zu beseitigen (obwohl dies viele technische Probleme mit sich brachte). Ziel des Umbaus war es, wesentliche Bereiche der so genannten Freiwahl der Apotheke, also des Selbstbedienungsbereichs, auf einer größeren Fläche kompetenter präsentieren und erklären zu können. Davon profitieren die Angebote zu Körper-, Haar-, Fuß- und Zahnpflege, aber auch beratungsintensive Bereiche wie allgemeine und Naturkosmetik. Zusätzlich wurde ein Beratungsraum integriert, in dem unterschiedliche Blutuntersuchungen und das Anmessen von Stützstrümpfen vorgenommen werden können. 

Für die eigentliche Apotheke hatte der Umbau das Ziel, durch den Einbau von vier Einzelkassentischen mit Doppelberatungsplatz die schnellere Abwicklung der Verkaufsvorgänge für eilige Kunden (Zug und Bahn), aber auch die diskrete intensive Einzelberatung zu Arzneimitteln zu verbessern. Wir hoffen, dass uns dies gelungen ist, und sind für Anregungen und Kritik dankbar.

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